Rote Augen – Was sind die Ursachen und mit welchen Mitteln wirke ich entgegen?

Wer sich mit  roten Auge herumschlägt, ist meist nicht grundlos beunruhigt, da es nicht nur optisch sehr anders als im gesunden Zustand ist.
roteAugenDabei können die Ursachen für das Auftreten der Rötung vielschichtig sein, teilweise sind die Ursachen dafür sogar recht schwerwiegend und sollten dringend behandelt werden. Teilweise sieht es aber natürlich auch schlimmer aus, als es eigentlich ist, wenn etwa in der Bindehaut ein Blutgefäß platzt und sich ein roter Fleck im Auge bildet – doch solche geplatzten Gefäße sind in der Regel immer harmlos und bedürfen keiner weiteren Behandlung. Genauso wie die teilweise scheinbare Überreaktion auf kleine Partikel, die ins Auge gelangen, etwa ein Staub- oder Sandkorn oder ein kleines Insekt, dass aber selbstständig vom Auge mit Tränenflüssigkeit bereinigt und entfernt wird, die Rötung wird so selbstständig vom Körper geheilt.

Wenn es allerdings daran geht, dass man ausschließen kann, dass die Rötung nicht durch eine spontane Verletzung oder andere Einflüsse von außen, durch chemische, physikalische oder mechanische Einwirkung erzielt wurde, können die Ursachen schon sehr viel tiefgreifender sein und sollten bedacht und ggf. behandelt werden. Wenn das rote Auge mit Problemen daherkommt, sollte man darauf untersuchen, ob Störungen wie Entzündungen der Bindehaut, tieferer Abschnitte des Auges oder dem „trockenen Auge“ vorliegen. Der Arzt wird daher zur richtigen Diagnose auch auf Infektionen, Auslöser durch Allergien oder andere Erkrankungen (des Immunsystems) von innen heraus testen, um die richtige Behandlung vornehmen zu können. Wenn solche Komplikationen auftreten, zeigen sich in der Regel aber noch weitere Anzeichen für eine Erkrankung.

Wie kommt eine Rötung des Auges zustande?

Darüber klagen kann man sicher, aber es ist natürlich auch wichtig, zu wissen, woher solche verstärkten Rötungen des Auges eigentlich kommen und sich bilden. In den meisten Fällen werden diese dadurch erzeugt, dass Blutgefäße der Lederhaut oder der Bindehaut stark erweitert sind und dadurch automatisch auch stärker durchblutet werden. Dabei bildet die Bindehaut eine Art durchsichtige Schicht, welche zum Schutz des vorderen Auges dient und über der oben genannten Lederhaut liegt. Jene Lederhaut ist dafür zuständig, dass das Auge dauerhaft Halt hat, sie ist daher relativ fest gestaltet. In der Mitte des Auges hingegen ist die durchsichtige Hornhaut weiterhin frei. An den Außenseiten schlägt sie auf die Innenseite der Lider des Auges nieder, was bei Entzündungen der Bindehaut dazu führt, dass die Augenlider anschwellen und schmerzen.

Wann und in welcher Form die Rötungen auftreten, ist immer wieder völlig unterschiedlich. Sie können von einem Tag auf den anderen sich verstärkt bilden, aber natürlich auch über einen Zeitraum von mehreren Tagen oder gar Wochen sich bilden, ohne dass man zu Beginn etwas davon merkt. Natürlich ist es genauso gut möglich, dass nur ein Auge statt beiden betroffen ist, was das Erkennen nicht immer leicht macht. Wirklich ernst nehmen sollte man dabei jene Rötungen, die sich nicht innerhalb von ein paar Tagen wieder völlig zurückbilden, sich gar noch weiter ausbilden und immer stärker werden oder mit anderen Symptomen verbunden sind, die meist auch schmerzhaft sind. Wer schon länger mit Problemen am Auge zu kämpfen hat, das also bspw. Andauernd wieder juckt und zum Reiben verleitet, sollte schnellstmöglich seinen Augenarzt aufsuchen, damit dieser eine Diagnose stellen kann. Aber auch, wenn die Augen nur verstärkt lichtempfindlich reagieren, immer wieder grundlos tränen oder man Schmerzen verspürt, sollte man diese nicht ignorieren. Wenn das Auge bspw. bei der Berührung mit einem Finger oder bei marginalem Druck schon weh tut oder beim Bewegen Probleme macht, ist das ebenfalls ein klares Warnsignal des Körpers.

Ebenfalls eine Art Hilferufs durch den Körper sind Absonderungen, egal ob mit Eiter oder nicht, Störungen der Sehfähigkeit, eine Schwellung der Lider, natürlich aber auch allgemeinere Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Kopfweh oder Krankheitsgefühle. Die Probleme können auch Notfälle indizieren, etwa ein Glaukom, welches eine speziellere Form des grünen Stars darstellt.

Wichtige Ursachen für rote Augen

Das sog. Hyposphagma, die Blutung unterhalb der Bindehaut, ist meist weitaus weniger schlimm, als sie wirkt. In der Regel heilt sie innerhalb weniger Tage von ganz alleine wieder ab, ohne dass eine Behandlung durch den Augenarzt erfolgen muss. Eventuell kann es aber auch der Fall sein, dass ein solches Platzen durch Bluthochdruck erzeugt wurde, sollte es also vermehrt auftreten, ist ein Besuch des Arztes hilfreich, um Gewissheit zu haben.

Trockene Augen können viele Ursachen haben, auch einfache Einflüsse der Umwelt und klimatische Folgen bereits schuld daran sein. Aber auch das Tragen von Kontaktlinsen, Laserbehandlungen am Auge, Diabetes, hormonelle Umstellungen, die Einnahme einiger Medikamente oder viel Bildschirmarbeit sind Gründe für die zu schwache Tränenbildung der Augen.

Für Entzündungen der äußeren Schutzschicht des Auges, der Bindehaut, gibt es ebenso zahllose wie unterschiedliche Gründe. Angefangen bei Infektionen durch Viren, Pilze, Bakterien oder Parasiten über Allergien, rheumatische Erkrankungen bis hin zu Fehlstellungen der Lider. Obacht ist vor allem bei schweren Infektionen durch Viren geboten, da diese hochansteckend sind, man sollte dabei nur eigene Hygieneartikel und Pflegeprodukte verwenden, um nicht auch noch Mitmenschen anzustecken.

Besonders störend wird meist die Erkrankung der Hornhaut beschrieben. Dabei kommt es durch die eingeschränkte Funktionsfähigkeit des lichtbrechenden Augenteiles zu Sehstörungen, aber auch meist begleitet durch Schmerzen. Oft sind Infektionen daran schuld, aber natürlich kann es auch an einer zugezogen Verletzung von außen liegen, welche die Hornhaut beschädigt hat und eine ärztliche Behandlung genauso erforderlich macht.

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